Carl Stahl Hebetechnik

Jung Hydraulik

Starker Druck von unten

Wenn klassische Anschlag- oder Lastaufnahmemittel nicht eingesetzt werden können

Vielleicht kennen Sie dieses Problem: Die Revision oder die Reparatur einer schweren Maschine steht an. Oder sie haben eine extrem schwere Last wie Betonfertigteile oder einen Container, die bewegt werden muss. Es ist aber entweder kein ausreichend dimensionierter Hallenkran verfügbar, dessen Einsatzbereich reicht nicht aus oder das Transportgut bietet keine Anschlagmöglichkeiten, weil es beispielsweise zu empfindlich ist. Klassische Flurförderfahrzeuge, wie z.B. Gabelhubwagen, haben nur eine begrenzte Tragfähigkeit, die im Regelfall bei 4 Tonnen endet.

Für solche Einsätze sind Schwerlasttransportgeräte die geeigneten Helfer. Die Last wird in diesen Fällen nicht von oben angeschlagen und nach oben gezogen, wie es beispielsweise mit einem klassischen Anschlagmittel wie einer Anschlagkette erfolgt. Anstatt dessen wird die Last durch hydraulischen Druck von unten angehoben. So können Reparaturen durchgeführt werden oder Fahrwerke unter der Last positioniert werden, mit denen das Transportgut horizontal bewegt werden kann. Trotz ihrer enormen Kraft sind diese Geräte keine tonnenschweren unhandlichen Monster-ganz im Gegenteil. Durch ihre optimierte Konstruktion sind sie leicht und handlich. Ein weiterer Vorteil dieser Geräte ist, dass die Last nicht wie bei klassischen Anschlagmitteln in die Höhe gehoben werden müssen, wodurch ein Schwingen der Last entstehen kann. Es genügt ein bodennahes, leichtes Anheben, um mit den flachen Transportfahrwerken unter die Last fahren zu können. Zusätzlich lassen sich Lasten sicher und auf den Millimeter genau anheben und absenken.

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Synchrones Heben einer Maschine mit hydraulischen Hebegeräten und einem Synchrondruckwerk

Schwerlasttransport „Made in Germany“

Sicherheit für Mensch und Material steht bei Carl Stahl stets an erster Stelle. Diesen Anspruch erreichen wir durch die Zusammenarbeit mit leistungsfähigen Partnern. Mit unserem Partner „JUNG Hebetechnik“ entstand in den letzten Jahren ein umfangreiches Programm an hydraulischen Hebe- und Transportgeräten. Und zwar „Made in Germany“ und mit modernster Technologie gefertigt.

Der Maschinenheber – nicht nur für Maschinen

Zum Anheben von Lasten kommt der sogenannte Maschinenheber zum Einsatz. Dabei beschränkt sich sein Einsatz bei weitem nicht nur auf Maschinen. Jede Last, die entsprechende Ansatzpunkte für die Hublaschen bietet, kann sicher angehoben und abgesenkt werden. Die Traglast reicht je nach Modell von 6.000 bis 30.000 kg bei einer maximalen Hubhöhe von 200 mm. Die Geräte gibt es mit und ohne integrierte Pumpeneinheit. Mit der patentierten Sicherheitslasche wird eine falsche Handhabung ausgeschlossen. Sie ist extrem widerstandsfähig, beweglich gelagert und kann so bis zu 6° Neigung der Last angepasst werden. Damit sind Maschinenheber besonders bei engen Platzverhältnissen und in kniffligen Situationen geeignet, Maschinen oder andere schwere Lasten zum weiteren Transport anzuheben.

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Anheben eines ISO-Containers mit Hilfe eines Maschinenhebers

Synchroner Einsatz mehrerer Hebegeräte

Oft reicht der Einsatz eines einzigen Hebers nicht aus, da die Last gleichmäßig angehoben werden soll oder nicht kippen darf. D.h. es müssen mehrere Heber gleichzeitig eingesetzt werden. Das ist in der Praxis oft gar nicht so einfach und birgt gewisse Risiken! Um ein synchrones, sicheres Heben zu ermöglichen, kommen Synchrondruckwerke zum Einsatz. Sie gewährleisten ein gleichmäßiges Anheben der Last. Denn insbesondere bei hohen Lasten mit geringer Aufstandsfläche kann es beim „Anheben auf Zuruf“ mit vier unabhängig voneinander arbeitenden Hydraulikhebern leicht zu einem Schiefstand des Transportguts kommen. Noch größer ist die Gefahr beim Ablassen der Last, da dies im Vergleich zum Anheben viel schneller erfolgt. Mit einem Synchrondruckwerk ist ein sicheres Arbeiten ohne Kippgefahr möglich und ist von einer Person zu bedienen.

Von A nach B mit den Transportfahrwerken

Ist die Last einmal angehoben, kann sie mit den Transportfahrwerken mit geringen Einbauhöhen (je nach Gerätetyp von 110 bis 240 mm) entsprechend bewegt werden. Und das bis zu einem Lastgewicht von 200 Tonnen. Mit sogenannten Kreiselfahrwerken können Maschinen oder Lasten bei sehr beengten Platzverhältnissen bewegt werden. Sie sind durch die kugelgelagerten Lenkrollen um 360° drehbar. Durch die reduzierte Rollenbreite der Lenkrollen werden Lenkbewegungen deutlich erleichtert und Reibungskräfte bei Kurvenfahrten auf ein Minimum reduziert. Bei größeren und schwereren Lasten kommen verstell- und lenkbare Transportfahrwerke zum Einsatz. Sie bestehen meistens aus einem separaten Lenkwerk und einem Fahrwerk, welches über Verbindungsstangen miteinander verbunden ist. Liegt kein mittiger Auflagepunkt an der Last vor, werden Tandemtransportfahrwerke eingesetzt.

Da nicht jeder Industrieboden gleich ist, gibt es für alle Fahrwerke unterschiedliche Rollentypen. Diese können entweder aus Stahl sein oder mit einem speziellen, aufgegossenen Rollenbelag versehen sein. Die Lenkwerke besitzen an der Deichsel Zugösen, die in herkömmliche Kupplungen von Staplern oder Zugmaschinen eingehängt werden können. Stehen keine Stapler oder Zugmaschinen zur Verfügung oder lassen beengte Platzverhältnisse deren Einsatz nicht zu, kann auf selbstfahrende Fahrwerke mit elektrischem oder pneumatischem Antrieb zurückgegriffen werden. Über eine Funkfernsteuerung lassen sich diese Fahrwerke sehr präzise und feinfühlig bewegen.

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Lenkwerk der Serie K, Professional

Transport von Containern

Speziell für den Transport von ISO-Containern wurden die Twistlock/“Weld-on Cone“ Fahrwerke entwickelt. Der Transport geschieht dabei entweder über den Form- und Kraftschluss zwischen Fahrwerk und Container mit dem Twistlocksystem bzw. nur im Formschluss mit dem „Weld-on Cone“ System. In beiden Fällen sorgt der Dornaufsatz für eine sichere Verbindung an die entsprechende Öffnung an der Unterseite des ISO-Containers.

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ISO-Containertransport leicht gemacht

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