Carl Stahl Hebetechnik

Arbeitsmittel prüfen - Kosten senken

Arbeitsmittel, Inventar, Einrichtung, Arbeitsgeräte, Werkzeug, Büro- und Betriebsausstattung usw. Die Liste der Bezeichnungen ist lang. Dabei beschreiben diese Begriffe mehr oder weniger alle dasselbe. Nämlich Gegenstände in Unternehmen, die für die Aufrechterhaltung der Betriebsprozesse und deren Wertschöpfung benötigt werden. Dabei ist zunächst unerheblich ob es sich um einen Großkonzern oder ein 5-Mann Handwerksunternehmen handelt. Das sind bei einer Schlosserei sicher Magnete oder Rundschlingen, bei einer Spedition Zurrgurte, in metallverarbeitenden Betrieben Anschlagketten oder Hubwagen und in der Automobilindustrie Großkrane oder Greifer. Und nicht zu vergessen die Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz. Um nur ein paar Beispiele aus dem Bereich der Seil-, Hebe- und Sicherheitstechnik zu nennen. Sie alle haben eines gemeinsam. Sind sie nicht einsatzbereit, kann mit ihnen nicht gearbeitet werden. Und sind sie etwa beschädigt oder werden nicht fachgerecht verwendet, können sie zu Arbeitsunfällen führen. Das Thema Sicherheit für Mensch und Material sollte daher für jeden Unternehmer zwingend im Mittelpunkt stehen.


Was sagt der Gesetzgeber?

Haben Sie sich als Unternehmer oder Vorgesetzter schon mal gefragt, ob Ihre Arbeitsmittel sicher sind? Beschädigte oder nicht fachgerecht gewartete Arbeitsmittel sind oft der Grund für Arbeitsunfälle. Daher schreibt der Gesetzgeber in der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) vor, dass Arbeitsmittel regelmäßig von sogenannten „Befähigten Personen“ geprüft werden müssen. Das ist in etwa mit der zweijährigen TÜV-Prüfung beim Fahrzeug zu vergleichen. Überall wo Menschen arbeiten entstehen allerdings Risiken. Als Betreiber sind Sie deshalb verpflichtet, mögliche Gefährdungen zu ermitteln und bei Bedarf geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Dabei legt die Betriebssicherheitsverordnung Grundsätze für einen sicheren Umgang mit Arbeitsmitteln fest – von einfachen Geräten und Werkzeugen über Maschinen bis hin zu ganzen Anlagen. Bei der konkreten Umsetzung haben Sie als Arbeitgeber einigen Spielraum, dafür aber auch ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Eine befähigte Person verfügt über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten für den sachgerechten Umgang mit Arbeitsmitteln und deren Prüfung. Dabei wird die befähigte Person letztendlich vom Unternehmer bestimmt, deren Ausbildung wird deutschlandweit von vielen Institutionen angeboten, darunter auch der Carl Stahl Akademie. Welche Seminare dies im Einzelnen sind, können Sie hier nachlesen.


Reparieren oder neu beschaffen?

Wo gehobelt wird fallen bekanntlich Späne. D.h. Arbeitsmittel die häufig im Einsatz sind verschleißen. Manche früher, manche später. Und das selbst bei größter Sorgfalt und regelmäßiger Wartung. Oder bei der gesetzlich vorgeschriebenen, jährlichen Prüfung werden Mängel festgestellt, die einen sicheren Weiterbetrieb des Arbeitsmittels nicht mehr zulassen. Das Arbeitsmittel muss deshalb temporär außer Betrieb genommen und sofern noch möglich und wirtschaftlich sinnvoll, repariert werden. Abgesehen von der Qualität der Arbeitsmittel, die auf die Lebensdauer sicher einen entsprechend hohen Einfluss hat, gehört der sachgerechte Umgang, die regelmäßige Überprüfung sowie die Pflege dieser Arbeitsmittel zu den Grundvoraussetzungen. Selbst das robusteste Arbeitsgerät gibt irgendwann seinen Geist auf, wenn man nicht sorgfältig mit ihm umgeht. Welche Möglichkeiten hat nun der Arbeitgeber um direkten Einfluss auf die Lebensdauer seiner Arbeitsmittel zu nehmen? Nun, da ist zunächst wie oben beschrieben sicher die Qualität ein entscheidender Faktor. „Billige“ Arbeitsmittel sind sicher vordergründig verlockend, selten ist deren Haltbarkeit aber mit qualitativ hochwertigen Arbeitsmitteln zu vergleichen. Ganz abgesehen davon ist es alles andere als Umweltschonend, wenn Arbeitsmittel bereits nach kürzester Zeit immer wieder entsorgt werden. Regelmäßige Überprüfungen, sachgerechter Umgang und Reparaturen wo sie möglich und sinnvoll sind, wirken sich also positiv auf die Lebensdauer aus. Das macht sich letztendlich im Geldbeutel bemerkbar. Also merken wir uns: Qualität zahlt sich sicher in vielen Bereichen aus.

Der zweite entscheidende Faktor ist der sachgerechte Umgang. Handelt es sich lediglich um Ersatzbeschaffungen bereits im Einsatz befindlicher Arbeitsmittel ist deren Verwendung sicher bekannt. Teilweise lassen sich aus den Bedienungs- und Betriebsanleitungen die genauen Anwendungen ersehen. Aber sobald neues Personal mit einem Arbeitsmittel betraut wird, muss eine Schulung oder Unterweisung stattfinden. Bei ganz einfachen Geräten wie z.B. einem Schraubenschlüssel ist dies sicher nicht notwendig, jedoch je komplizierter das Gerät desto größer die Chance, dass es falsch eingesetzt oder gar überlastet wird. Das kann zu Arbeitsunfällen führen. Eine regelmäßige Schulung der Mitarbeiter, sowie die Dokumentation deren Befähigungen und Befugnisse ist daher oberste Pflicht.


Arbeitsmittelprüfung digital oder analog – intern oder extern?

Das Thema Digitalisierung kennt mittlerweile jeder. Dabei ist dieser Begriff so weitreichend, dass er im Grunde genommen gar nicht genau definiert werden kann. Für jeden ist Digitalisierung etwas anderes. Immer mehr Unternehmen, auch Klein- und Kleinstunternehmen beschäftigen sich mit der Digitalisierung. Gerade jetzt während der Corona-Krise werden viele Unternehmensprozesse auf den Prüfstand gestellt, durchleuchtet und Konzepte für eine künftige effektive und effiziente Wertschöpfung geschaffen. Die Digitalisierung hat aber auch schon bereits bei der Arbeitsmittelprüfung Einzug gehalten. Doch welche Möglichkeiten habe ich als Unternehmer die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsmittelprüfung durchzuführen? Da sind zunächst viele Dienstleister am Markt, die die Prüfung in den Unternehmen durchführen können. Darunter auch Carl Stahl mit seinen mehr als 140 geschulten Servicetechnikern verteilt über ganz Deutschland. Dabei nutzen die Carl Stahl Servicetechniker heute bereits digitale Hilfsmittel, unter anderem wenn es um die checklistenbasierte Baugruppenprüfung oder die rechtssichere Dokumentation der Prüfergebnisse geht. Im Rahmen der Integrated Services und unterstützt von neuester Technologie, führt Carl Stahl die Prüfung der Arbeitsmittel nach dem neuesten Stand der Technik, den Herstellervorgaben, den gesetzlichen Vorschriften sowie den kundenspezifischen Prüfkriterien durch. Quasi ein Rund-um-Sorglos-Paket für den Betreiber der Arbeitsmittel, also den Unternehmer. Und obendrauf als Bonbon besteht die Möglichkeit, die Daten aller erfassten und eindeutig identifizierten Arbeitsmittel in einer cloudbasierten Datenbank, dem Carl Stahl Serviceportal abzulegen. So sind sie sicher, rechtskonform, übersichtlich und transparent jederzeit verfügbar. Was aber, wenn ich mir keinen externen Partner ins Haus holen möchte? Wenn ich also die Arbeitsmittelprüfung mit eigenem Personal durchführen möchte? Auch hierfür gibt es Lösungen. Da wäre zunächst die gute alte analoge Lösung. D.h. mit Stift und Schreibblock bewaffnet, führt mein Personal die Prüfung der Arbeitsmittel durch und speichert die Ergebnisse anschließend z.B. in einer Excel-Tabelle. So weit so gut. Oft werden Papierdokumentationen zusätzlich noch in Ordner oder Ablagesystemen archiviert. Das ist sicher ein gangbarer Weg, wenn ich nur sehr wenige prüfpflichtige Arbeitsmittel habe. Spätestens jedoch bei einer Revision geht die Sucherei los. Oder wenn ich mir als Unternehmer einen Überblick über alle meine Arbeitsmittel verschaffen möchte, etwa zum Bestimmen von Versicherungssummen. Doch mittlerweile gibt es auch für diesen Prozess digitale Lösungen.


Eine App als Lösung


Für fast alles gibt es heute Apps. Auch für die Prüfung von Arbeitsmitteln. Wer also als Unternehmer den Prüfprozess quasi selbst in die Hand nehmen möchte, kommt an der neuen Inspection App von Carl Stahl nicht vorbei.  Selbst wenn ich mich als Betreiber nicht in den unzähligen Vorschriften und Gesetzen auskenne oder mich dort einarbeiten will, kann ich dennoch einen homogenen und rechtssicheren Prüfprozess selbst durchführen.  Somit komme ich meiner Betreiberprüfpflicht gewissenhaft und zudem ressourcenschonend nach. Für die Bedienung der App benötige ich weder Programmierkenntnisse noch eine intensive Schulung. Ich beschaffe mir die App ganz einfach im Apple App Store oder bei Google play.


Die Oberfläche der Carl Stahl Inspection App ist sehr anwenderfreundlich und übersichtlich aufgebaut. Die Prüfzyklen der Arbeitsmittel habe ich so stets im Blick. Als Nutzer der App habe ich die Möglichkeit, aus verschiedenen Prüfverfahren und Prüfergebnissen zu wählen. Arbeitsmittel, die mit einem Barcode versehen sind, können direkt über die smarte Scanfunktion eingescannt und identifiziert werden. Auch RFID Tags wie etwa der Chipster von Carl Stahl, können durch die Verbindung mit einem bluetoothfähigen RFID Reader ausgelesen werden. Eventuelle Schadensbilder können während des Prüfprozesses einfach hinzugefügt werden. Überfällige Prüfungen gehören damit der Vergangenheit an. Durch die smarte und rechtskonforme Dokumentation der Prüfergebnisse geht auch nichts verloren. Dieses Prüfzeugnis in Form einer pdf-Datei steht dem Anwender der App unmittelbar im Carl Stahl Serviceportal zur Einsicht und zum Download bereit. Und was, wenn Sie die Prüfung nicht selbst durchführen, sondern ein Dienstleister? Auch das ist kein Problem. Sie können die neue App auch Ihrem Dienstleister zur Verfügung stellen und fördern somit einen qualitativen und homogenen Prüfprozess. Erfahren Sie hier mehr über die neue Inspection App.

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